Naturschutz durch Kooperation

Aktiver Naturschutz wird im Ammerland gemeinsam mit Betroffenen und deren Interessenvertretern und vor allem zusammen mit Kooperationspartnern geleistet.


 
Ausdeichung Aper Tief
überflutete Niederung am Aper Tief

Gerade die Ausnutzung aller Synergieeffekte ist den Verantwortlichen für Naturschutz im Ammerland besonders wichtig. Denn Naturschutzmaßnahmen können (langfristig?) auch vielen anderen Interessen dienen. Deshalb ziehen in unserem Landkreis alle an einem Strang!

Dafür gibt es im Ammerland zahlreiche gute Beispiele. Nicht alle Maßnahmen wurden in der Trägerschaft des Landkreises Ammerland, aber in enger Kooperation mit ihm durchgeführt. Exemplarisch sind hier zu nennen:

Ausdeichung und Renaturierung Ollenbäke
Projektträger: Leda-Jümme-Verband und Ammerländer Wasseracht 

Das Projekt zur Ausdeichung betrifft den Mündungbereich der Ollenbäke in die Große Süderbäke, zweier tidebeeinflusster Gewässer im Landkreis Ammerland. Die circa 18 Hektar große Fläche liegt etwa 1,5 km südöstlich von Apen. Dieses Projekt ist eines der ersten Vorhaben zur großflächigen Ausdeichung in Weser-Ems.
Infoflyer: Die Ollenbäke kriegt wieder die Kurve

Ausdeichung Aper Tief
Projektträger: Leda-Jümme-Verband und Ammerländer Wasseracht

Das Aper Tief ist ein tidebeeinflusstes Gewässer im Landkreis Ammerland. Eine circa 75 Hektar große Fläche, die zwischen den Ortschaften Augustfehn und Apen liegt, wurde ausgedeicht. Dieses Projekt ist eine weitere Maßnahme zu großflächigen Ausdeichungen in Weser-Ems.
Infoflyer: Das Aper Tief darf wieder das Bett verlassen.

Aktion SoNat: Sozialer Naturschutz
Projektträger: Landkreis Ammerland – Fachbereich für Arbeit und 
                      Amt für Umwelt und Wasserwirtschaft

Durch den Einsatz von Langzeitarbeitslosen werden vornehmlich während der Wintermonate die Ammerländer Naturschutzgebiete, z. B. durch das Entnehmen von Birken, gepflegt. Einige dieser Arbeitskräfte konnten so wieder ins Arbeitsleben geführt und in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt worden. Gleichzeitig wurden gerade auf den Restmoorflächen die Wachstumsbedingungen für die hochmoortypischen Pflanzen erheblich verbessert.

Im Sommer wird die Herkulesstaude im Rahmen der Aktion SoNat zurückgedrängt.

 


 
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