Was passiert mit deinem E-Schrott?
Hast Du dich schon mal gefragt, was mit deinem alten Handy, Haartrockner oder Laptop passiert, wenn du ihn richtig entsorgst? Die Geräte werden recycelt.
Das ist gut für die Umwelt und das Klima, da Schadstoffe wie Quecksilber oder Blei sicher entsorgt und Rohstoffe wie Gold, Silber, Kupfer, Aluminium, seltene Erden wiederverwertet werden und somit dem Kreislauf erhalten bleiben und nicht verloren gehen. Außerdem wird Energie gespart, da Recycling weniger Energie benötigt als der Abbau neuer Rohstoffe.
Der Recyclingkreislauf: So funktioniert's
Der Weg deines Elektroschrotts:
- Abgabe: Du gibst alte Geräte im Handel, bei der Mobilen Problemstoffsammlung oder auf der Zentraldeponie ab.
- Sortierung: Der E-Schrott wird nach Arten getrennt: Kleingeräte, Großgeräte, Kühlgeräte usw.
- Demontage: Fachleute zerlegen die Geräte, um wertvolle Teile zu separieren – von Platinen bis Kupferdrähte.
- Recycling: Rohstoffe wie Gold, Silber, Aluminium oder Kunststoff werden zurückgewonnen und wiederverwertet.
- Neue Produkte: Die recycelten Materialien fließen in die Produktion neuer Geräte – so schließt sich der Kreislauf.
Wusstest Du, dass E-Schrott in verschiedene Sammelgruppen sortiert wird?
Für ein effizienteres Recycling: je besser der Elektroschrott getrennt wird, desto mehr Rohstoffe können zurückgewonnen werden.
Die Sammelgruppen im Überblick:
- Wärme-Überträger: Kühlschränke, Gefriergeräte, Wäschetrockner, Wärmepumpen
- Bildschirme, Monitore: Fernseher, Monitore, Laptops, Tablets, LCD-Fotorahmen
- Lampen: Energiesparlampen, LEDs und Leuchtstoffröhren
- Großgeräte über 50 cm: Waschmaschinen, Elektroherde, Rasenmäher, Elektrowerkzeuge
- Kleingeräte bis 50 cm: Toaster, Föhn, Leuchten, Taschenrechner, Elektrische Zahnbürste
- Photovoltaik-Module